Zum selber machen von Rasseln kann man gut Becher mit Deckeln jeglicher Art oder auch kleinere Tupperwaren verwenden. Zum Füllen eignen sich trockene Lebensmittel wie Reis oder Nudeln sowie andere kleine Gegenstände wie Knöpfe, Haarklammern, Murmeln, Muscheln etc. Hier sind der Phantasie und Kreativität keine Grenzen gesetzt. Ich nehme auch dafür gerne meine heiß-geliebten Aventbecher :-) Da die Deckel in die Becher geschraubt werden, bekommt man sie auch nicht so leicht wieder auf - selbst mein knapp 3-jähriger Neffe schaffte das nicht alleine. Das ist dann besonders gut, wenn man Kleinteile reinfüllt, die ggf. verschluckt werden könnten! Außerdem kann man diese Becher auch toll zu Türmchen stapeln.
Für Babys: Für ganz kleine Babys ist dieses Spiel noch nicht so richtig geeignet. Vielleicht finden sie es aber schön, wenn Mama, Papa oder große Geschwister etwas damit rasseln. Für meine kleine Schnullerbacke, die nun schon ein halbes Jahr alt ist, sind die Rasseln schon recht interessant. Sie sind ein Anreiz danach zu greifen oder sich vielleicht schon mal ein bisschen vorwärts zu robben. Ein Türmchen kann auch schon mal umgehauen werden. Außerdem nimmt sie die Becher schon selbst in beide Hände (wenn sie auf dem Rücken liegt) und rasselt ein bisschen damit. Meist wird der Becher aber in erster Linie ordentlich eingespeichelt ;-) Sie fand den mit Nudeln gefüllten Becher am besten. Mein kleiner Neffe, der nun gut 10 Monate alt ist, fand die Becher auch ganz toll, kullerte sie hin und her und rasselte mal mit dem einen, mal mit dem anderen. Er bemerkte sehr eindeutig, dass sie unterschiedlich klangen! Zwar baute er auch noch kein eigenes Türmchen daraus, fand das umwerfen aber ziemlich klasse.
Für Kleinkinder: Meine große Schnullerbacke sowie mein 3-jähriger Neffe fanden es eher interessant, ob man die Becher nicht mal aufmachen könne, versuchten sich dran, scheiterten aber beide. Sie wollten den Inhalt gerne genauer untersuchen. Als das nicht ging, fanden sie die Rasseln eher uninteressant. Türmchen bauen kann man aus ihrer Sicht besser mit Holzklötzen.
Fazit: Dieses Spielzeug ist wohl eher was für die kleineren Entdecker (< 2 Jahre). Man kann sie mit immer neuen Inhalten und daraus resultierenden Geräuschen überraschen. Etwas zum musizieren, krabbeln und greifen üben und zum stapeln und umwerfen :-)
Viel Spaß beim Spielen!



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