Freitag, 5. Februar 2016

Der ganz normale KiTa-Anmeldewahnsinn...

  In der letzten Woche war Anmeldeschluss für das neue KiTa-Jahr, das kommenden August beginnt. Also war der Januar, wie schon vor 2 Jahren, geprägt von Erkundigungen, Telefonaten und einem regen Austausch mit Gleichgesinnten, die sich genauso verrückt machen wie man selbst (Ein Hoch auf Mutti-WhatsApp-Gruppen!). Es ging darum herauszufinden, ob und wenn ja, wann welche KiTa einen Tag der offenen Tür anbietet und sich dann alle in Frage kommenden Einrichtungen hinsichtlich der wesentlichsten Aspekte ganz genau anzuschauen. Aber was genau sind die wesentlichsten Aspekte?

  Vor 2 Jahren ging es darum, meinen Erstgeborenen abzugeben... Da war der wesentlichste Aspekt noch: ich muss mich als Mama mit der Einrichtung sooo wohl fühlen, dass ich ihn überhaupt abgeben kann. Es kam für mich nur eine kleine Einrichtung in Frage, in der alles sehr behütet und familiär gehalten wird. 20 Kinder in 2 großen Gruppenräumen, super-nette Betreuerinnen (wieso gibt es bei den kleinen eigentlich so selten männliche Betreuer?! Aber das ist wieder ein anderes Thema), liebevoll eingerichtete und zauberhaft dekorierte Flure und Waschräume, gemütliche Schlafräume, ein schöner Garten, alles sauber und ordentlich. Zum Glück bekamen wir den Platz dort damals auch - puhhh! Da das bevorstehende Abgeben meiner Zweitgeborenen mir, trotz guter Erfahrungen beim Großen, mindestens genauso schwer fällt, bin ich heilfroh, dass wir, Dank Geschwisterbonus, wieder einen Platz in dieser tollen Einrichtung bekommen. Leider erst ab August (blöde Regeln!)... Dabei wird meine kleine Schnullerbacke doch bereits im März eins und ich muss auch ab März wieder arbeiten. Zum Glück überbrücken meine Schwiegereltern diese Zeit - was machen nur Familien ohne Großeltern in der Nähe in solchen Fällen?! Damit meine Kleine aber auch mit anderen Kindern zusammen sein und schon ein bisschen Krippenalltagsluft schnuppern kann, habe ich sie für diese Zeit auch noch für 3 Vormittage in der Woche in einem Spielkreis angemeldet. Ich persönlich finde den Kontakt mit und das Lernen von Gleichaltrigen enorm wichtig und bin daher total froh, dass wir so kurzfristig noch einen ganz tollen Spielkreis gefunden haben :-)

  Die wesentlichsten Aspekte der diesjährigen KiTa-Begehungen für meine große Schnullerbacke waren jedenfalls schon ganz andere als für die Krippe vor 2 Jahren:
1. Welche KiTa liegt auf dem Weg zur Krippe? Die Krippe liegt nämlich halbwegs auf dem Weg zu meiner Arbeit. Auch wenn ich meine beiden Schnullerbacken voraussichtlich mit dem Auto, ganz sicher manchmal aber auch mit dem Rad wegbringe, kann ich morgens nicht erst im Zickzack-Kurs durch den ganzen Stadtteil (im schlimmsten Fall noch durch einen anderen Stadtteil) fahren! --> damit kamen 4 KiTas in die engere Auswahl - immerhin!
2. Welche KiTa kommt ohne Elterndienste aus? Da wir schon in der Krippe kleinere Elterndienste erledigen müssen, war mir dieser Aspekt besonders wichtig. Ich gebe meine Kinder ja nicht in Fremdbetreuung um in der Zeit die Füße hoch und die Hände in den Schoß zu legen - ich muss arbeiten! Mal am Wochenende Lätzchen und Handtücher für die Krippe waschen, ok, aber putzen, kochen, einkaufen, gar Ausflüge mitorganisieren?! Ich bin froh, wenn ich das neben meiner Arbeit dann zuhause überhaupt noch alles hinbekomme! --> blieben noch 3 KiTas...
3. Welche KiTa hat viele freie Plätze? Leider wollten (oder durften?!) sich einige Einrichtungen dazu gar nicht äußern. Dabei ist das ein wirklich wichtiger Aspekt, wenn nicht DER wichtigste! Hier beginnt nun nämlich das strategische Anmelden. Melde ich bei einer KiTa mit wenigen freien Plätzen an, weil sie mir aber sooo besonders gut gefällt, kann es sein, dass ich dort keinen Platz bekomme und meine Zweit- und Drittwahl dann - selbst wenn diese mehr Plätze frei hatten - auch schon voll sind, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, irgendwo reingesteckt zu werden... Melde ich bei einer KiTa an, die mir nur normal gut gefällt (denn bei KiTas, die einem gar nicht gefallen meldet man ja eh nicht an!), die aber viele Plätze frei hat, so ist die Chance recht groß, einen davon auch zu bekommen.

  Schlußendlich bin ich aber doch wieder meinem Herzen gefolgt und habe meinen immer noch irgendwie echt kleinen Großen wieder mal in der KiTa angemeldet, in der ich mich am wohlsten gefühlt habe - und in der, laut Hören-Sagen und Gemunkel evtl. vielleicht, aber nicht ganz sicher, ohne zu viel zu verraten, wohl einige Plätze frei waren ;-)

  Nun heißt es Daumen drücken und Abwarten...

Mittwoch, 6. Januar 2016

Weihnachten 2015: Die Tops und Flops

  Gestern habe ich unseren Weihnachtsbaum abgeschmückt und ihn raus in die Kälte entlassen. Er hat uns sehr gute Dienste geleistet, aber - auch wenn der Winter nun mit aller Macht und mächtig viel Schnee im Gepäck eingekehrt ist - Weihnachten ist nun gefühlt doch schon wieder eine Ewigkeit her...


  Dennoch möchte ich Weihnachten, insbesondere geschenketechnisch, nochmal Revue passieren lassen. Denn mit Kindern gibt es davon ja jede Menge - so manche Tops und auch mal Flops ;-) Für unsere kleine Schnullerbacke war es das allererste Weihnachten und mit knapp 10 Monaten waren ihr die Geschenke eigentlich noch so ziemlich egal. Spannend war das viele Papier, das überall für sie zugänglich herum flog und das Chaos um sie herum im Allgemeinen. Für unseren Großen hingegen war es schon das dritte Weihnachtsfest, aber das erste, das er so richtig wahrgenommen hat. Schon die ganze Geschichte mit dem Adventskalender war äußerst aufregend: Jeden Tag ein Säckchen (Auto) und Türchen (Schokolade) öffnen - das hätte nach seinem Geschmack auch nach Weihnachten so weiter gehen können! Weihnachten selbst war dann der absolute Wahnsinn!

  Aufgrund unserer großen und etwas gepatchten Familie haben wir es gleich auf alle drei Weihnachtstage aufgeteilt und somit etwas entzerrt. Doch schon Heiligabend bei Omi und Opi mit den kleinen Cousins war geschenketechnisch eine wahre Flut. Gleichzeitig rissen ein 1-jähriger, ein 2-jähriger und ein 3-jähriger Massen von Geschenken auf und ein kleines Mädchen saß mittendrin, während Eltern und Großeltern Nachschub ranschafften und versuchten, das Chaos dennoch im Griff zu behalten. Bis auf den 3-jährigen verstand nachher keiner mehr, wem eigentlich was gehörte... Unserer suchte sich einfach das für ihn passendste aus allen Geschenken raus - das waren leider nicht die Geschenke, die eigentlich für ihn gedacht waren! Wie unglücklich... Ganz besonders angetan hatte es ihm der fernsteuerbare Hook (der Abschleppwagen aus dem Film "Cars") seines ein Jahr älteren Cousins sowie die Eier, die die beiden anderen Jungs u.a. zu ihrer Kinderküche bekommen hatten. Blöd war dann nur, dass beides irgendwann seinen wahren Besitzern zugeführt und eingesackt wurde. Sein eigentliches Geschenk war neben viel Kleinkram (Puzzle, Angelspiel etc.) die große selbstfahrende Eisenbahn von Duplo - und die rief dann am nächsten Morgen, vom Papa in seinem Kinderzimmer aufgebaut, auch einige Begeisterung hervor :-)

  Am 1. Weihnachtsfeiertag kam dann mein Teil der Familie zu uns: insgesamt 9 Erwachsene und 4 Kinder. Noch mehr Chaos! Und noch mehr Geschenke!!! Und auch dieses Mal suchte sich unser Großer seine Lieblingsteile unter den Geschenken seiner großen Cousins: Diesmal waren es riesige, irgendwie bewegliche Dinosaurier aus Jurassic World oder so?! Allerdings bekam er auch das absolute "TOP"-Geschenk: einen Kinder-Holz-Werkzeugkasten von Hape! Damit "arbeitet" er seitdem täglich, übt hammern und schrauben und entdeckt das Geheimnis der Zahnräder ;-)

http://www.amazon.de/Hape-E3001-Werkzeugkasten-17-teilig/dp/B007Y3M7HA/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1452106820&sr=8-1&keywords=Kinder+Werkzeug+hape

  Am 2. Weihnachtsfeiertag kam dann noch mein Stiefbruder mit seiner Familie zu uns. Das war dann tatsächlich, trotz erneut 4 kleiner Kinder, recht entspannt. Allerdings fragte sich unser Großer, wieso es denn dieses Mal nur so wenig zum Auspacken gab und forderte immer mehr... Zum Glück hat er eine kleine Schwester, deren Geschenke er dieses Jahr einfach noch mit auspacken durfte - nächstes Jahr wird sie da wohl langsam Einwände äußern ;-) An diesem Tag gab es das für mich persönlich lustigste Geschenk: Einen kleinen Kindertoaster! Unser mutiger großer Junge erschrak sich jedesmal so extrem, wenn die Toasts aus dem Toaster hüpften, dass ich mich wegkugeln musste. Aber wie ein Adrenalinjunkee ging er immer wieder hin, drückte die Taste runter, rannte zu mir, versteckte sich hinter mir und zuckte dann erneut zusammen als die Toasts rausgeschossen kamen. Das ging auch noch die nächsten Tage so weiter. Das war eigentlich mein absolutes Highlight-Geschenk dieses Weihnachten ;-)

Dienstag, 5. Januar 2016

Neues Jahr, neue Viren...

  Das neue Jahr beginnt, wie das alte aufgehört hat... Die blöden Viren lassen uns einfach nicht in Ruhe. Nachdem wir Weihnachten zum Glück alle gesund überstanden hatten (im Gegensatz zu einigen anderen Fieberkindern in unserer Familie), waren wir dann Syvester dran. Es begann am 30. ganz harmlos mit ner Bindehautentzündung bei unserer großen Schnullerbacke. Ab zum Arzt, Augentropfen verschrieben bekommen, sofort (unter viel Geschrei!) eingesetzt und gedacht, damit wäre die Sache dann gegessen. Doch am Nachmittag kam dann das Fieber und es blieb und es stieg und stieg und stieg: 40,2°C! Das toppte alles bisher da gewesene... Leider hatte unser Kinderarzt über Sylvester/Neujahr und das sich daran anschließende Wochenende zu - sowas passiert ja irgendwie immer, wenn gerade kein Zugang zum Arzt ist - und zum Notdienst wollten wir nicht extra fahren. Also gab´s Zäpfchen als Grundnahrungsmittel. Die wirkten so lala und unser Kleiner schleppte sich blass wie die Wand durch den Tag und den nächsten Tag und den nächsten Tag :-(

  Dann erwischte es auch noch meinen Mann. Über 39°C Fieber ist für (einige) Kinder vielleicht noch n Spaziergang, aber für Erwachsene ist das ne Katastrophe! Vor allem für männliche Erwachsene ;-) Naja, über mehrere Tage wohl auch für die stärkste Frau...

  Und unsere Kleinste: die zahnt wie ne Weltmeisterin! Da will wohl die gesamte obere Zahnleiste gleichzeitig durchbrechen?! Naja, jedenfalls weiß ich jetzt, wie es Alleinerziehenden ohne Großeltern so ergeht: Kein Vergnügen! Unsere Großeltern waren/sind nämlich entweder selbst von der Grippe betroffen oder im Urlaub... Tolles Timing!

  Aber sagt man nicht: Wenn die Generalprobe scheitert, wird die Premiere um so besser?! Also kann das Jahr ja nur phantastisch werden :-) In diesem Sinne wünsche ich allen ein frohes neues Jahr!


Dienstag, 15. Dezember 2015

Im Bett schlafen ist doch langweilig...

  Unsere kleine Zaubermaus findet es in ihrem Bettchen zurzeit scheinbar nicht so gemütlich?! Nun hatten wir ihr extra - als vorträgliches Weihnachtesgeschenk - eine neue, etwas dickere und damit ja eigentlich gemütlichere Matratze geschenkt. Doch die schätzt sie mal so gar nicht... Seitdem sie die hat mag sie erst recht nicht mehr einschlafen! Ich hoffe mal, dass es nicht wirklich an der Matratze liegt, sondern nur ein "Was-auch immer" (Zähne/Schub etc.) zeitgleich mit dem Matratzenwechsel aufgetreten ist.

  Eigentlich hält unsere kleine Schnullerbacke 3 Schläfchen: vormittags, mittags und nachts. Und nachts schläft sie mittlerweile - toi toi toi - wirklich richtig gut (wenn auch nach meinem Geschmack noch etwas zu kurz). Aber immer, wenn man sich gerade an einen Schlafrhythmus gewöhnt hat, ändert sich dieser natürlich wieder - Babys!!! Leider hat sie dann nämlich in letzter Zeit häufig das Vormittagsschläfchen mit dem Mittagsschlaf verwechselt. Nachdem sie ewig zum Einschlafen brauchte, schlief sie dann aber stundenlang, sodass sie mittags natürlich nicht mehr müde war. Also habe ich sie lieber nach ner guten halben Stunde geweckt. Aber wie bescheuert: ne halbe Stunde Einschlafgejammer für ne halbe Stunde Schlaf...! Dann doch lieber mittags richtig müde sein und sofort einschlafen. Daher fällt das Vormittagsschläfchen jetzt weg - so der Plan jedenfalls. Da sie nämlich leider ab 9 Uhr schon wieder total nölig wird, muss ich mir nun immer etwas einfallen lassen. Gestern waren wir spazieren und sie schlief natürlich sofort. Heute habe ich sie mir auf den Rücken gebunden (um wenigstens mal Wäsche machen zu können) und sie schlief natürlich sofort. Wieso klappt es denn dann vormittags im Bettchen nur nicht mehr?! Wenn sie nämlich erstmal schläft, bekommt man sie so schnell auch nicht mehr wach...


  Wecken klappt dann nur durch sehr aktivierendes Wickeln, mit Bauchnabel prusten und allem drumherum! Aber siehe da: mittags und abends klappt das Einschlafen seitdem schon wieder etwas besser :-)

Montag, 14. Dezember 2015

In Reih und Glied!

  Seit gut einer Woche findet man bei uns im Haus überall aneinandergereihte Gegenstände - vorallem Autos! Hintereinander, nebeneinander, auf dem Sofa, auf den Tischen und auf dem Boden... Dank des Auto-Adventskalenders unseres Großen gibt es fast jeden Tag Nachschub und die Autoschlangen werden immer länger! Zwischen die Autos mischen sich immer wieder andere Gegenstände, wie zum Beispiel die Kerze unserer große Schnullerbacke: eine LED-Kerze natürlich. Das lässt das seltsame Spiel dann nur noch merkwürdiger anmuten!


 

  Monatelang habe ich mich gefragt, ob sich dieses Kind nicht auch mal alleine beschäftigen kann und auf einmal ist er eine gefühlte Ewigkeit mit Autos-Aufreihen beschäftigt. Das wirkt zwar auf den ersten Blick etwas zwanghaft... Als sorgenvolle Mutter habe ich allerdings das Internet befragt und dieses Verhalten scheint völlig normal zu sein. Das Ganze gehört wohl zur sogenannten Konstruktionsphase?! Zum Konstruieren gehört neben dem Stapeln von Klötzen und dem Bauen mit Duplosteinen auch dieses Aneinanderreihen von Gegenständen.

  Teilweise sollen die aneinandergereihten Autos dann auch in einer Reihe fahren. Das ist bei länger werdenden Autoschlangen dann immer schwieriger. Aus diesem Grund musste der Papa schon sein Allround-Mittel, Tesafilm, rausholen und die Autos aneinanderkleben... Was für verrückte Dinge man doch so tut, wenn man Kinder hat ;-)

  Zum Glück können wir am Ende des Tages Tische und Sofa wieder nutzen, da die Autos dann feinsäuberlich alle wieder in ihre Kiste zurück gebracht werden. Dort dürfen sie sich über Nacht erholen - bis auf eins: das muss mit ins Kinderbett!

Montag, 7. Dezember 2015

Zucker für die ganz Kleinen...?!


  Und wo ich gerade schon beim Thema Zucker bin: Ich bin wirklich keine von diesen Mamis, deren Kinder bis zur Einschulung komplett auf Zucker verzichten müssen - ganz im Gegenteil, wie man dem "Zuckerschock an Nikolaus"-Post ja entnehmen kann. Aber muss denn schon in den Babykeksen Zucker drin sein? Als zweite Zutat...


  Ich habe im Studium mal eine Studie bzgl. Karies bei Kindern gelesen, bei der im Ergebnis die Kinder von Eltern mit einem höheren sozioökonomischen Status öfter Karies hatten, da in den teuren Babybreien so häufig Zucker drin war. Daher habe ich von Anfang an immer darauf geachtet, dass bei den Babylebensmitteln, die ich kaufe, kein Zucker drin ist. Natürlich essen meine Kinder Obst und damit auch Fruchtzucker. Und gerade beim Zweiten kann man auch nicht mehr verhindern, dass es auch schon mal ein Stück "Erwachsenen-Keks" vom großen Bruder zwischen die Kiemen gesteckt bekommt oder sich in einem unbeobachteten Moment stibitzt. Und wir putzen ja auch Zähne! Trotzdem finde ich, dass in die Lebensmittel für die ganz Kleinen ("ab 8. Monat") kein künstlicher Zucker rein gehört!

Zuckerschock an Nikolaus

  Mit nun gut 2 Jahren hat unsere große Schnullerbacke den gestrigen Nikolaus mit all seiner Schokolade in vollen Zügen genossen!


  Es fing klein an: Vom Eltern-Nikolaus gabs neben nützlichen Dingen, wie Stoppersocken, einem Body und Büchern nur 2 Schokobons und 2 Mini-Packungen Smarties. Die Schoki wurde allerdings auch schon vorm Frühstück direkt verputzt. Viel Müsli ging danach nicht mehr rein...

  Dann kam am späten Vormittag der Oma-Nikolaus vorbei, von dem es neben einem supersüßen Eulenkissen immerhin auch einen recht großen Smarties-Weihnachtsmann gab. Hier schaffte ich es gerade noch so, den kleinen Mann zu überzeugen die "Matti-Sokolade" erstmal auf den Teller zu stellen und Mittag zu essen. Nach dem Mittagsschlaf wurde er allerdings umgehend ausgepackt, geköpft und immerhin halb verputzt. Der Unterkörper wurde noch etwas bespielt: "Mattis" rein, "Mattis" raus. Aber da war der Schokoladen-Hunger dann wohl vorläufig erstmal gestillt.

  Doch am späten Nachmittag gabs dann noch den Omi-Nikolaus. Und der bestand neben einer CD eigentlich nur aus Schokolade: Eine riiiiesige Tüte gefüllt mit einem gigantischen Schoko-Weihnachtsmann und viiiielen großen Schoko-Kugeln plus einem separaten normal großen Schoko-Weihnachtsmann. Während letzterer in der einen Kinderhand immer mehr zu schmelzen drohte, lief der kleine Mann von Papa zu Mama zur Tante und bettelte darum die Tüte zu öffnen: "Aufmachen! Hier. Schere?! AUFMACHEN!" Doch keiner erhörte sein Flehen... Da kullerten die ersten Tränchen :-( Statt der großen Tüte, die dann umgehend, halbwegs unbemerkt verschwand und bisher nicht wieder aufgetaucht ist (*fiese Eltern*), durfte der Schokokönig dann immerhin den kleinen Weihnachtsmann verputzen.

  Abends hatten wir dann ein Kind im Zuckerschock: Kreischen, Weinen, Rennen, Hinwerfen, irre Lachen... Es war ein buntes Schauspiel ;-) Viel Abendbrot ging natürlich nicht mehr rein, aber darauf legten wir dann auch keinen Wert mehr. Da hieß es nur noch: Schnell ins Bett und den Schokorausch ausschlafen!